Das PVS bleibt führend

Online-Terminvergabe kann die Terminabstimmung erleichtern, wenn Patienten passende Zeiten selbst finden und das Team den Überblick behält. In einer Zahnarztpraxis gehört deshalb zur Auswahl auch die Frage: Wie passt die Buchung zur vorhandenen Praxissoftware?

Das Praxisverwaltungssystem, kurz PVS, führt Kalender und Patientenstammdaten. Ein Buchungsbutton auf der Website bestätigt für sich allein noch keine Verbindung zu diesem System. Prüfen Sie den tatsächlichen Datenweg und die Verantwortung für Änderungen.

Für Terminwelle ist das vorhandene PVS der Ausgangspunkt. Der technische Weg wird für die konkrete Software und Version geklärt. Eine freigegebene charly- oder DS-Win-Anbindung ist derzeit nicht zugesagt.

Software und Version konkret benennen

Notieren Sie PVS-Name, Version und die bisherige Terminlösung. Klären Sie anschließend mit den zuständigen Anbietern, ob für den vorgesehenen Einsatz eine Freigabe, ein Zusatzmodul oder eine besondere Lizenz benötigt wird.

„Passt zu unserer Praxissoftware“ ist als Aussage zu ungenau. Entscheidend ist, ob genau die eingesetzte Version, die benötigten Terminarten und der vorgesehene Ablauf unterstützt werden. Ein Partnerangebot eines anderen Herstellers ist kein Nachweis für Terminwelle.

Für die erste Demo genügt eine kurze Übersicht

Bringen Sie PVS-Name und Version, eine Terminart und Ihre Fragen mit. Den Beispielablauf zeigen wir mit fiktiven Daten.

Den vollständigen Buchungsweg prüfen

01Freie Zeit

Welche Ressource und Terminart werden tatsächlich freigegeben?

02Buchung

Wann ist der Termin im führenden PVS verbindlich belegt?

03Änderung

Wie erscheinen Verschiebung und Absage wieder im Praxisablauf?

Der Weg muss in beide Richtungen verständlich sein. Wenn das Team eine Zeit in der Praxissoftware sperrt, darf diese nicht weiterhin als verfügbar angeboten werden. Eine Online-Buchung muss im führenden Kalender erkennbar sein. Änderungen dürfen nicht unbemerkt in einem getrennten System liegen bleiben.

Fragen Sie, wann eine Buchung verbindlich wird und wie konkurrierende Buchungen behandelt werden. Ein zuerst ausgewähltes Zeitfenster ist noch kein bestätigter Termin.

Fiktive Prüfsituation

Anna Dentis wählt online eine Prophylaxe um 10:30 Uhr. Gleichzeitig bearbeitet das Praxisteam diese Zeit im PVS. Vor dem Start sollte geklärt sein, welcher Vorgang bestätigt wird und wie der andere verständlich zurückgemeldet wird.

Ausnahmen gehören zur Kaufentscheidung

Besprechen Sie auch den Ablauf, wenn eine Verbindung unterbrochen ist, eine Ressource kurzfristig ausfällt oder ein Anliegen nicht zu einer freigegebenen Terminart passt. Das Team braucht einen erkennbaren Status und einen zuständigen Ansprechpartner.

Eine unbestätigte Anfrage darf nicht wie ein verbindlicher Termin aussehen. Falls ein manueller Schritt vorgesehen ist, muss dieser vor der Entscheidung sichtbar sein: Wer übernimmt ihn, bis wann und mit welchem Aufwand? Ein solcher Zwischenschritt ist keine automatische PVS-Anbindung.

Überlegen Sie außerdem, wie Patienten bei dringenden oder unklaren Anliegen die Praxis erreichen. Ein Buchungsmenü sollte die bewährten Kontaktwege der Praxis sinnvoll ergänzen.

Sieben Fragen an Ihren Anbieter

  1. Welche PVS-Version wird unterstützt?Software, Version und erforderliche Herstellerfreigabe konkret benennen lassen.
  2. Wer führt Kalender und Patientenstammdaten?Den führenden Datenbestand und Zuständigkeiten eindeutig festlegen.
  3. Wann wird eine Buchung verbindlich?Verfügbarkeit, Konflikte und Bestätigung im vollständigen Ablauf prüfen.
  4. Wie werden Änderungen übernommen?Verschieben, Absagen und neue Sperrzeiten in beide Richtungen durchgehen.
  5. Was passiert bei einer Unterbrechung?Status, Rückmeldung und zuständige Person klären.
  6. Welche Zusatzkosten entstehen?Schnittstellenlizenz, Einrichtung, Betrieb und Erinnerungsversand gesondert beziffern.
  7. Wie wird der Start gemeinsam abgenommen?Den vereinbarten Umfang mit fiktiven Beispielen prüfen und den tatsächlichen Leistungsstart bestätigen.

Diese Fragen helfen beim Vergleich verschiedener Lösungen. Die Antworten müssen sich auf Ihre Praxis beziehen; ein allgemeines Verkaufsversprechen ersetzt die konkrete Prüfung nicht.

Mit Prophylaxe überschaubar beginnen

Eine klar definierte Terminart kann den Einstieg erleichtern. Legen Sie für Prophylaxe Dauer, benötigte Ressourcen, Patientengruppe und Änderungsweg gemeinsam fest. Die kostenlose Prophylaxe-Checkliste hält Zuständigkeiten und offene Punkte fest.

Verbinden Sie die technische Auswahl mit einem wirtschaftlichen Vergleich: Welcher Aufwand entsteht pro Monat? Welche Zeiten werden tatsächlich wiederbesetzt? Wie verändert sich die Terminabstimmung am Empfang? Unser Kostenvergleich zur Online-Terminvergabe und der Terminlücken-Check helfen bei diesen Fragen.

Ein passender Einstieg ergibt sich aus dem konkreten Praxisablauf, einem bestätigten technischen Weg und einem transparenten Angebot.

Ihre Software, Ihre Terminart

Den passenden Einstieg klären

In einer 20-minütigen Demo besprechen wir PVS und Version, zeigen den Ablauf mit fiktiven Daten und halten den nächsten Schritt fest.

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99 € netto pro Standort und Monat; monatlich kündbar. SMS-Verbrauch und mögliche Schnittstellenkosten separat nach Vereinbarung. Start zum bestätigten Leistungsbeginn.